Angst und Panik

Der Begriff der Angst

Angst ist etwas vollkommen Natürliches: Hierbei handelt es sich im Grunde um einen genetischen Schutzmechanismus. Dieser Mechanismuss soll uns Menschen vor allerlei tödlichen Gefahren beschützen. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Menschen Ängste entwickeln. Diese haben dann mit dem ursprünglichen Schutzeffekt nichts mehr gemein. In diesem Fall benötigen die Betroffenen eindeutig therapeutische Hilfe. Hypnose bei Angst und Panik bietet die optimale Aussicht, solcherart beklemmenden Ängsten oder auch Panik zu bewältigen. Die Hypnose ist hierbei der erste Schritt in eine angstfreies Existenz mit hoher Lebensqualität. Meine Praxis hat sich besonders auf die Hypnosebehandlungen bei Angsterkrankungen spezialisiert. Durch die Erfahrung, das Wissen und die individuell angewandte Methodik kann ich Klienten nachhaltig helfen, selbst tief greifende Ängste zu bewältigen. Die Hypnose beendet den häufig schon jahrelangen Leidensweg, sodass die Klienten zu einem völlig freien Lebensgefühl zurückfinden können.


Angst existiert schon seit Menschengedenken: Als angeborener Schutzreflex war sie seit jeher ein überlebenswichtiges Instrument. Mit der Entwicklung der Menschheit hat die Angst jedoch ihre ursprüngliche Funktion verloren, sodass viele Menschen selbst in normalen Situationen von teilweise heftigen Angstattacken geplagt werden. Ob durch Angststörung, Panik oder Phobie – in den meisten Fällen schränken Angsterkrankungen das Leben der Betroffenen sehr stark ein. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Mit einem hohem Wert von jährlich fast 23 % zählen Angststörungen bei Frauen zu denen am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen. Auch bei Männern macht die Angst fast 10 % aus. Nicht unwesentlich sind Folgeerkrankungen, die aus vorliegenden Angststörungen resultieren: Viele Betroffene entwickeln zusätzlich krankheitsbedingt Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder auch eine Alkohol- bzw. Medikamentenabhängigkeit.

Hypnose als Therapie gegen Angst und Panik

Meine Praxis arbeitet mit den fortschrittlichsten Hypnosetechniken nach dem neuestens Stand der Wissenschaft. Klienten erhalten dadurch die bestmögliche Therapie, mithilfe derer Angsterkrankungen schnell und effektiv behandelt werden können. Vorrangig arbeite ich mit einer speziellen Form der Hypnoanalyse, wobei auf die Ursachen aufdeckende Methode zurückgegriffen wird. Bei dieser Methode werden die Klienten im Rahmen einer Altersregression zu ganz bestimmten Lebenssituationen zurückgeführt, die als Quelle für die Angst gilt. Häufig sind den Patienten diese Sachverhalte nicht bewusst: Im normalem Wachzustand kann der Grund für die Angsterkrankungen meist nicht ermittelt werden. Dass die Angst eine Reaktion auf bestimmte Umstände ist, bleibt tief im Unterbewusstsein verborgen. Die Klienten kennen nur die daraus resultierende Angst, die sie im Alltag lähmt. Durch Hypnose können die Gründe für die Krankheitsentstehung aufgedeckt werden, sodass die typischen Angstzustände bald der Vergangenheit angehören.

Genau genommen ist die Angst sogar sinnvoll, weil sie auf einen Missstand aufmerksam macht, welcher einer Konfliktlösung benötigt. Ängste können auf Dauer nicht gelindert werden, wenn ausschließlich die Symptome behandelt werden. Erst wenn man auf sein Bauchgefühl hört und dem Körper das gibt, was er benötigt, wird man den gewünschten Therapieerfolg erreichen. Der Hypnotiseur ist in diesem Fall die Unterstützung, der den Hilferuf des Menschen wahrnimmt und Problemlösungen bereithält. Durch die Hypnose nehmen die Klienten Verbindung mit dem Unterbewusstsein auf, um die Angst aufzulösen. Wenn Menschen Angst- oder Panikattacken erleben, so handelt es sich um ein völlig reales Gefühl, welches nicht allein durch Willenskraft verschwinden wird. Selbst wenn der Verstand die Angst als unsinnig erkennt, bleibt die beklemmende Angst dennoch erhalten: Das Angstgefühl widersetzt sich permanent dem Verstand. Die Hypnosetherapie erschafft eine Verbindung zum Unterbewusstsein und nimmt sich der beängstigenden Gefühle direkt an. Da die Therapie auf der Gefühlsebene ansetzt, kann diese spezielle Methode effektiv gegen Angststörungen eingesetzt werden. Bei dieser Art der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie wird der Fokus nicht auf die Verstandsebene gerichtet. Die angstlösende Wirkung setzt tief im Unterbewusstsein ein und nimmt sich somit der Ursache der Erkrankung an. Im Gegensatz zur konventionellen Hypnose bedarf es hierbei weniger Suggestionen, weil der Heilungseffekt direkt im Unterbewusstsein stattfindet, sodass Interpretationen durch den Hypnotiseur nicht notwendig werden. Es handelt sich deshalb um ein ganz individuelles Verfahren, welches exakt auf die Bedürfnisse der Klienten ausgerichtet werden kann.

Die Macht der Angst

Wer Angst empfindet, fühlt sich oft unsicher und verloren. Durch das Gefühl der Angst wird das alltägliche Leben grundlegend eingeschränkt. Häufig schlittern die Betroffenen bereits aus Angst vor der Angst in eine persönliche Krise. Das Leben wird nun komplett von der Erkrankung bestimmt. Jeden Tag muss die ganze Kraft für das Vermeiden möglicher Bedrohungen aufgebracht werden. Sollte sich die Angst bis zu einer Panikattacke steigern, erleben die Betroffenen sogar Todesängste mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindel. Aus diesem Grund entwickeln Angstpatienten typische Verhaltungsweisen. Da sie tagtäglich die Angst vor Augen haben, stellen selbst einfache Tätigkeiten bald unüberwindliche Hürden dar. Personen mit Angsterkrankungen sind in ihrer Lebensqualität enorm eingeschränkt, weshalb eine Therapie umso wichtiger wird. Schlussendlich kann die Angststörung dazu führen, dass sich die Betroffenen aus Angst vor der Angst zurückziehen. Sie entwickeln ein Vermeidungsverhalten, welches oftmals zur sozialen Phobie und sozialen Isolation führen kann. Hinzu kommt eine weitere Krankheitsentwicklung, wenn die Angststörungen unbehandelt bleiben. Ist es zu Beginn nur eine bestimmte Angst, die die Patienten quält, so setzen häufig im Laufe der Zeit weitere Ängste ein: Eine Sozialphobie, eine Herzphobie sowie Höhen- oder Platzangst können sich als Folge der Grunderkrankung ausbilden. Setzt eine Panikattacke ein, deutet dies meist auf eine bereits lange existierende Angststörung hin.

Darum ist eine Hypnosetherapie das Mittel der Wahl

Anders als die meisten Menschen denken, handelt es sich bei der Hypnosetherapie um ein wissenschaftlich anerkanntes therapeutisches Verfahren, welches innere Bilder zur Heilung einsetzt. Was auch immer ein Mensch in seinem Leben erreichen möchte, jede Motivation ist ein Resultat aus diesen inneren Bildern: Die Vorstellung an die Handlungen und Entscheidungen geben uns die Fähigkeit, um unsere Ziele zur verwirklichen. Erst diese Visualisierung durch innere Bilder regt unsere Gefühlswelt an, sodass der Mensch zu Höchstleistungen angespornt wird. Die selbstorganisatorische Hypnosetherapie kann bei Angstzuständen helfen, da mit der Stärke dieser Bilder gearbeitet wird: Im Inneren befindet sich die Fähigkeit die bei der Hypnose als wirksames Werkzeug genutzt wird, um sich von Blockaden und negativen Verhaltensweisen zu lösen. Der Weg zur Angstfreiheit führt über das Unterbewusstsein, wo sich ein jedes Gefühl über bestimmte innere Bilder ausprägt. Selbst wenn ein Mensch genau weiß, dass Spinnen ihm nichts anhaben können, so wird er bei einer bestehenden Spinnenphobie beklemmende Ängste verspüren, sobald er ein solches Tier sieht. Da Gefühle und somit auch Ängste über das limbische System im Gehirn angeregt werden, können sie über das Bewusstsein nicht gesteuert werden. Dies ist auch der Grund, warum Ängste mithilfe einer Gesprächstherapie kaum beeinflussbar sind. Bei der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie nutze die Therapeuten die Kraft des Unterbewusstseins: Das Angstgefühl wird als inneres Bild erkannt, selektiert und mit positiven Elementen verknüpft. Die Hypnose macht es möglich, Negatives in etwas Positives umzuwandeln, wobei den Betroffenen das eigene Unterbewusstsein als unterstützende Kraft zur Seite steht. Es allein kennt am besten den Weg, der zur Heilung führt.

Heilung dank Hypnosetherapie

Die Hypnose funktioniert, da das Angstgefühl im Laufe der Sitzungen reproduziert wird. Die Klienten können ihre Angst dadurch in einem völlig sicheren Rahmen erleben. Nach kurzer Zeit lässt sich die Angst während der Hypnose gar nicht mehr auslösen. Der Übertrag in den Alltag erfolgt automatisch. Die Klienten berichten häufig sogar, dass sich neben der ursprünglichen Angst sogar andere beklemmende Gefühle gelindert haben oder gänzlich verschwunden sind. Einerseits kann dies darauf zurückzuführen sein, weil durch die Hypnose bestimmte Hirnnervenspezialsierungen aufgelöst werden, die an der Übertragung mehrerer Ängste beteiligt sind. Andererseits kann die Abreaktion während der Hypnosesitzung angstauslösende Informationen, die sich im Gehirn ausgebildet haben, gelöscht werden. Dies hat wiederum zur positiven Folge, dass sich das Gesamtniveau der Angst reduziert.

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Über den Autor

Daniel Przywarra

Heilpraktiker für Hypnosetherapie

„Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Klient bereits alle Ressourcen und Lösungen in sich trägt.“

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